3 Alternativen zu WhatsApp nach dem Facebook-Deal

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Quelle: dpa

Facebook kauft WhatsApp – für satte 19 Milliarden Dollar. Der Deal lag lange in der Luft, trotzdem kommt er irgendwie überraschend. Warum der Anti-Facebook-Shitstorm übertrieben ist und welche Alternativen es zu WhatsApp gibt.


Quelle: youtube.com/tgngerman

Die große Sorge: Dass Facebook nun die 450 Millionen von WhatsApp gespeicherten Telefonnummern zumindest indirekt zu Werbezwecken nutzt. Paradoxon bei der größten Empörung ist jedoch, dass die meisten ihrem Unmut ausgerechnet auf Facebook Luft machen.

Wer sagt, dass WhatsApp vorher sicherer war?

Punkt 2: War WhatsApp denn vorher so viel sicherer? Datenpannen gab es in der WhatsApp-Geschichte zur Genüge. Es könnte also sein, dass das grüne Telefon nach dem Deal weniger Gefahr für die Privatsphäre versprüht. Denn: Facebook ist ein Machtfaktor, ein Unternehmen, dem international auf die Finger geschaut wird.

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Facebook-CEO Mark Zuckerberg und WhatsApp-Gründer Jan Koum. Quelle: dpa

Was uns User allerdings auf keinen Fall davon abhalten sollte, dennoch WhatsApp den Rücken zu kehren und zu einem anderen Anbieter zu wechseln. Hier eine Liste mit Alternativen zum SMS-Ersatz:

  1. “Threema”: Messenger für iOS und Android. Hohe Konzentration auf Datenschutz, gibt es für iOS (1,79 Euro) und Android-Geräte (1,60 Euro).
  2. “MyEnigma”: Messenger für iOS, Android und Blackberry. Doppelte Verifizierung über Handynummer und Mailadresse, gibt es für iOS (gratis), Android (gratis) und Blackberry (gratis).
  3. “Telegram”: Messenger für iOS und Android. Cloud-basiert, d.h. man kann von verschiedenen Geräten auf seine Nachrichten zugreifen und Möglichkeit einer von Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Gibt es für iOS (gratis) und Android (gratis).

Mögliche Verzahnung mit großer Facebook-Plattform

Doch was stellt Facebook mit WhatsApp an? Patrick Beuth von ZEIT online glaubt:

Facebook muss früher oder später einen Weg finden, WhatsApp mit der eigenen großen Facebook-Plattform zu verzahnen, ohne die Nutzer abzuschrecken. Was beiden Communitys gemein ist: Die Nutzer interessieren sich bislang kaum für Sicherheitsfragen und den Verbleib ihrer Daten.

Und jetzt ihr: WhatsApp soll werbefrei bleiben – aber was will Facebook dann mit WhatsApp? Nur die Daten abfischen?

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